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Faulbrut -Übertragung von Sporen Drucken E-Mail

Übertragung von Faulbrutsporen durch Räuberei

Drei Forscher der Swedish University of Agricultural Sciences, Uppsala, Schweden, untersuchten die Entfernungen, über welche Räuberei als Übertragungsweg von Sporen der Amerikanischen Faulbrut effektiv sein kann.

Die Ergebnisse zeigen, dass Völker sich bis zu 1 km Entfernung von dem Zielbienenstand an der Räuberei beteiligen. Alle Versuchsvölker auf diesen Bienenständen bis auf eines entwickelten klinische Krankheitssymtome. Dadurch ist klar gezeigt, dass die Übertragung von Sporen durch Räuberei auf kurzen Entfernungen einen sehr wichtigen Übertragungsweg für Faulbrutsporen zwischen den Bienenvölkern darstellt und die so verbreitete Sporenzahl ausreicht, dass andere Bienenvölker erkranken können.

Bienenstände in 2 und 3 km Entfernung zeigten keinen Trend, wiesen aber leicht erhöhtes Sporenlevel auf. Sie entwickelten allerdings keine klinischen Symptome.

Ein weiteres Ergebnis ist, dass die Sporenladungen der erwachsenen Bienen nicht nur auf das Räubereiverhalten zurückzuführen sind, sondern weiterhin die Honigvorräte als Reservoir für Sporen dienen und diese in die Kolonie freisetzen, wenn der Honig von den Bienen genutzt wird.

Zwei Schlussfolgerungen können wir für uns daraus ziehen:


• Wir liegen richtig in der strengen Überprüfung des Umfeldes bei einer Faulbruterkrankung
• Die Faulbrut-Vorsorge-Untersuchung ist ein richtiger Weg, rechtzeitig Problemherde aufzufinden

Quelle: Apidologie 39 (5) vom September-Oktober 2008 (Lindström, Korpela, Fries), www.apidologie.org

 

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 3. Februar 2017 )
 
Schlagzeilen

Mein eindringlicher Wunsch:

Wissenschaftler und Praktiker mögen an diesem Projekt (VSH) gemeinsam arbeiten zum Wohle der praktischen Imkerei… …und die lächerlichen und künstlich aufrecht erhaltenen Rassendiskussionen ad acta legen… …krankeitsresistenten und varroaresistenten Bienen gehört die Zukunft auf der ganzen Welt. Farbe und Rassenstandards sind Vergangenheit!

Paul Jungels 

 
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