Imkergenossenschaft Salzburg

                            alles für den Imker

 
 
  

                            

IMKERHOF SALZBURG
Home
Imkerei
Aktuelles
Aus den Gauen
Produkte
Artikelliste
Imkerbedarf
Varroabekämpfung
CumNatura
Landesverein
Fortbildung - Kurse
Imkergenossenschaft
Honiglabor
Chronik
Aus aller Welt
Kontakt
Suche
Links
Archiv
Who's Online
Bienenwohl in Austria zugelassen Drucken E-Mail
Geschrieben von IM Matthias Fink   

bw zugelassen.jpgbienenwohl pr text.jpg

Nun hat es Nick Dany also geschafft,

die neue EU Zulassung für das Produkt Dany`s Bienenwohl ist in Kraft. Viele Hürden mussten dazu überwunden werden um dieses erstklassige Oxalsäureprodukt wieder verkehrsfähig zu machen. Eine große Hilfe für die Imkerschaft, eine Wohltat für unsere Bienenvölker. Wir stellen den Imkern damit jenes Produkt zur Verfügung mit dem wir 20 Jahre Erfolge in der Bekämpfung der Varroamilbe feiern. Einfach in der Anwendung, sicher für den Anwender, gut verträglich für unsere Bienen, rückstandsfrei für unsere Produkte. Wie immer-das Original setzt sich durch, Bienenwohl ist unvergleichlich, einfach, hoch wirksam, vor allem bei Brutfreiheit. Es  braucht keine weiteren Gerätschaften für die Anwendung und es gibt bei Einhaltung der richtigen Dosis und zeitgerechter Anwendung keine Verluste bei den Bienen. Es stirbt keinen Biene, keine Brut und keine Königin.

Das bekannte BienenWohl ist allseits hochgeschätzt weil es tausende Erfolge gibt, weil es kombinierbar einsetzbar ist auch mit anderen zugelassenen Mitteln und Konzepten. Ein Produkt vom Imker für Imker gemacht.

Bienenwohl ist ab Oktober 2018 sofort wieder im österreichischen Fach-Handel erhältlich. Laut Auskunft des Ministeriums für Gesundheit, kann das bereits als Arzneimittel gelistete Produkt „Dany’s BienenWohl“ zur Restentmilbung auch in der Bio-Imkerei eingesetzt werden!

Der Wirkstoff Oxalsäuredihydrat ist laut EU-Bio-Verordnung VO (EG) 889/2008, Artikel 25, Absatz 6 als Varroabehandlungsmittel erlaubt.

 Bienenwohl ist nicht das gleiche wie andere Oxalsäureprodukte. Es gibt kein neues BW sondern nur eine neue Nummer (EU-Zulassungs Nr. EU/2/18/225/001-002). Die Inhaltsstoffe sind im Vergleich zu anderen Oxalsäureprodukten doch sehr verschieden, die Bienenverträglichkeit unvergleichlich gut selbst bei mehrmaligen Anwendungen. Es gibt also kein neues Bienenwohl, wie fälschlich behauptet wird, es gibt eine neue Nummer mit der das Produkt künftig in Europa verkauft und angewendet werden darf. Alle Inhaltsstoffe sind von höchster Reinheit und bester Arzneimittel-Qualität.

 Die Arzneimittel- Verordnung schreibt vor, dass Oxal-Zitronensäure separiert sein müssen von Zucker und Ölen. Aus diesem Grund ist ein Beipack im Karton. Bitte diesen in die Flasche geben, etwas schütteln bis alles schön gelöst ist. So ist das Produkt gebrauchsfertig, für mich persönlich das beste Oxalsäureprodukt am Markt.

Der Vertrieb erfolgt weiterhin über die Salzburger Imkergenossenschaft

Das "Neue" Bienenwohl

bienenwohl 2014.jpg -ist von den Inhaltsoffen her gesehen, mit Ausnahme von Propolis, das gleiche Produkt wie vorher. Die Arzneimittel-Verordnug schreibt vor, dass Oxalsäure, Zitronensäure und Alkohole separat von Zucker und ätherischen Ölen verpackt werden müssen. Im Beipack befindet sich Zucker mit Ölen. Bitte beides zusammenführen, gut schütteln, so ist das Produkt gebrauchsfertig. Bei Temperaturen unter 10°C hat uns die Praxis gezeigt, ist die handwarme Träufelung für die Verträglichkeit der Bienen sehr vorteilhaft. Auch ist die Wirkung auf die Varroa schneller zu beobachten.

Mit der Zulassung als Tierarzneimittel sind alle Inhaltsstoffe von höchster Reinheit und bester Qualität garantiert.

Api-Bioxal

Seit Oktober 2015 gibt es ein zugelassenens Oxalsäure Produkt in Pulverform für Österreich. Damit können auch alle Imker die sich auf die Verdampfung von Oxalsäure eingerichtet haben wieder legal die Milbe bekämpfen.

ApiBioxal gibt in zwei Verpackungseinheiten (35g,  350g) im Imkerhof Salzburg. Image

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. November 2018 )
 
Api-Life VAR -die beste Alternative zur AS Drucken E-Mail
Geschrieben von IM Matthias Fink   

L E S E R B R I E F

Pro und Kontra in der Varroabekämpfung -

Api-Life VAR als Alternative zur Ameisensäure

(Dieser Artikel von IM Gerhard Hinterhauser und IM Matthias Fink wurde in den Imkerfachzeitschriften veröffentlicht) 

Noch in unserer Jugendzeit gab es auf vielen Bauernhöfen im Salzburger Flachgau Bienenvölker. Die Einfachheit der Bienenhaltung machte die Imkerei für viele zugänglich. Seit dem Einfall der Varroamilbe in Europa, entwickelte sich dieser landwirtschaftliche Nebenzweig jedoch zu einer ganz speziellen Tätigkeit. Auf diese Weise werden heute selbst Freizeitimker zu hochprofessionellen und hochproduktiven Berufsimkereien.

Varroabekämpfung muss zeitgerecht und wirksam sein:

Vorweg gesagt, eines ist in der Imkerei immer gleich: jedes Jahr ist anders ! Mit den wetterbedingten Gegebenheiten zurechtzukommen, im Sinne der Bienen, ist die Kunst der Imkerei. Bei tiergerechter Bienenhaltung überwintern im langjährigen Durchschnitt etwa 80-85% aller Bienenvölker. Gute Auswinterung ist also ein wichtiger Hinweis auf eine fachgerechte Bienenhaltung, wobei wir eingestehen, dass natürlich auch der Witterungsverlauf, vor allem im Frühjahr aber auch Herbst, einen Einfluss auf die Überwinterung ausübt. Der wichtigste Einfluss ist aber heute ohne jeden Zweifel, die zeitgerechte und wirksame Varroabekämpfung durch den Imker im Spätsommer und Spätherbst. Die entscheidenden Monate von Juli bis Dezember verzeihen keine Fehler. Schonungslos erfasst Varroa Destructor alle Imker, welche kein Gespür für die Honigbienen entwickeln. Imker die nicht gelernt haben sich auf Wetterumschwünge und Trachtsituationen einzustellen, oder denen die Immen nicht mehr bedeuten als nur eine zusätzliche Einnahmequelle. Eine wirksame, immerwährende Überwachung des Gesundheitszustandes der Bienenvölker muss ein wesentliches Element jeder artgerechten Tierhaltung sein. Hier darf es keine Einschränkungen geben und keine Duldung von abweichenden Auffassungen. Wer glaubt in der Varroa-bekämpfung sparen zu müssen hat in der Imkerei nichts begriffen. Nur das Beste ist gut genug, das Wunderwort in der Anwendung heißt "zeitgerecht".

Api-Life VAR - die Zukunft gehört den ätherischen Ölen:

Unsere langjährigen Erfahrungen mit dem Produkt Api Life VAR zeigen, dass 90 %-99% Behandlungserfolg, bei richtigem Einsatz zu erreichen sind. Volksverluste durch die Varroamilbe sind die Ausnahme, kommen aber ehrlicherweise auch vor, liegen aber im normalen Bereich.

Pro und Contra in dieser Diskussion bedeuten aber nicht - richtig oder falsch. Je nachdem von welchem Standpunkt aus man die Varroabekämpfung betrachtet, hat man eine andere Vorstellung mit Bienen umzugehen. Wir sind der Meinung, dass es gerade in der Bienenhaltung Grenzen geben muss, dass nicht alles was erlaubt und billig ist, zum Wohlergehen der Bienen ist. Kann wirklich jede Anwendung durch die persönliche Maßnahme des Imkers(in) gerechtfertigt werden, oder gibt es nicht auch Grenzen die wir besser nicht überschreiten sollten?

Die uns anvertrauten Bienen haben, wie jedes andere Lebewesen, Anspruch auf Art- und Tiergerechte Pflege. Alle Methoden und Maßnahmen die im Widerspruch dazu stehen, müssten eigentlich konsequent abgelehnt werden. Artgerechte Tierhaltung in diesem Zusammenhang ist ein Schlagwort, welches weit über die Bienenhaltung hinaus große Bedeutung erlangt hat. Obwohl es eindeutige Vorschriften nicht gibt, sollten manche Verfahren in der Varroabekämpfung längst verpönt sein.

 Die Alternative zur Ameisensäure:

Die durchaus nicht einfache Anwendung der Ameisensäure, verursacht eine enorme Stress Situation für ein Bienenvolk. Dies kann bis zum Auszug aus einer Beute führen. Hat man sich schon mal darüber Gedanken gemacht wie die Dämpfe der ätzenden Säure sich auf den fein gegliederten Organismus der Biene auswirken? Antennen oder Fühler, Augen, Sinneshaare, Sensillen und das Tracheensystem sind höchstempfindliche Einrichtungen. Was machen die Drüsen der Bienen in dieser säuregesättigten Beutenluft? Es kann doch nicht akzeptiert werden, dass uns Könginverluste,  ausgeräumte Brut und tote Bienen als Zeichen guter Wirksamkeit offeriert werden. Wie viele Bienenvölker mögen bereits zu Tode behandelt worden sein?

Angesichts keiner besseren Alternativen zu Api Life VAR, kann ein etwas höherer Preis im Varroaeinsatz keine wirkliche Rolle spielen. Brutausfälle und Königinverluste sind mit Api Life absolut auszuschließen. Falsche Anwendungen durch zu hohe Dosierungen  bei starker Hitze, können allerdings zu Raubgefahr führen. Obwohl wir schon viele Versuche gemacht haben, gab es auf unseren Bienenständen bisher keine Räuberei. Auch auf diesem Gebiet dürften daher Fehler in der Bienenhaltung bzw. Honigernte die auslösenden Faktoren sein.

Aber im Vergleich zu den aggressiven Dämpfen einer stark ätzenden und sehr gefährlichen Säure, sind die Öle im Produkt Api-Life VAR als geradezu harmlos zu bezeichnen. Die Praxis beweist die gute Bienenverträglichkeit, über die Überlebensrate im Frühjahr und die Volksstärke zu diesem Zeitpunkt kann es keine Diskussionen geben. Tausende Imker werden uns das bestätigen. Der notwendige frühzeitige Einsatz, bietet zudem größtmöglichen Schutz vor sogenannten Sekundärerkrankungen, wie sie vor allen durch Viren ausgelöst werden. In der Varroabekämpfung ist Api-Life VAR das eindeutig bienengenehmere und bienenschonendere Produkt, mit einer ausreichenden Wirksamkeit und  mehr Sicherheit in der Anwendung. Einfachere Behandlungsmittel und Methoden gibt es derzeit nicht am Markt. Es ist uns nicht erklärlich, dass in manchen Imkerversammlungen genau das Gegenteil propagiert wird. So werden auch in Zukunft vielen Imkern  mit der Ameisensäure alle Jahre wieder, Bienenvölker elend zu Grunde gehen.

 Nur unwissende Gegner stoßen sich am intensiven Thymol- Kampfergeruch von Api-Life VAR, denn gerade dieser Umstand ist ein Zeichen bester Wirkung auf die Milbe. Ausserdem kann  die Ameisensäure einem Geruchsvergleich mit Api Life nicht annähernd standhalten. Wir würden niemandem einen Test in dieser Richtung empfehlen.

Keine Rückstände durch Api-Life VAR: 

Ein ganz wichtiger und entscheidender Punkt ist heute die Rückstandsfreiheit unserer Bienenprodukte. Egal wie wir imkern, wir werden daran gemessen was am Schluss dabei herauskommt. Daher sind Rückstände im Honig nicht tolerierbar. Das heißt, unser Honig entspricht in der Qualität, unter anderem nur dann, wenn das Produkt völlig frei ist von Rückständen der Produkte, die wir im Vorjahr bei der Varroabekämpfung eingesetzt haben. Dies sind wir nicht nur dem Konsumenten, sondern auch uns selbst und unseren Bienen schuldig.  Moderne Laborbedingungen können heute alles nachweisen.

Von den ätherischen Ölen im Api-Life VAR sind Kampfer-, Menthol- und Eukalyptusöl rasch flüchtig. Nur Thymolöl reichert sich im Bienenwachs und Honig in geringen Mengen an, bleibt dabei aber bei richtiger Anwendung immer unter der Wahrnehmungsgrenze. Die Gehalte im Honig liegen in jedem Fall immer weit unter dem Thymolgehalt von natürlichen Lindenhonigen. In diesem Zusammenhang möchten wir auf die zeitgerechte und richtige Anwendungszeit verweisen. Api Life darf nicht im Frühjahr und schon gar nicht während der Saison eingesetzt werden.

Richtiger Zeitpunkt bedeutet daher: nach der Ernte (Saisonende). Honige mit Thymolgeruch stammen immer aus Behandlungen zum falschen Zeitpunkt. Daher kann es bei sachgemäßer Anwendung von Api Life keine Rückstände im Honig geben. Thymol im Bienenwachs entweicht in kurzer Zeit, wenn die Bienen die Waben besetzen.

Auch bei der gepriesenen Ameisensäure gibt es nach neuesten Erkenntnissen Rückstände und zwar, im Honig des Folgejahres. Nach Aussagen von Irmgard  Derakhshifar (AGES) ist im Honig ein erhöhter Ameisensäuregehalt nachweislich festzustellen.

Ein nicht untersuchtes Thema dürfte nach unserer Meinung auch sein, dass in vielen Fällen nicht die zugelassene Arzneimittelqualität verwendet wird, sondern die billigste technische Ameisensäure. Diesen eventuellen Rückständen wird unseres Wissens bis heute nicht nachgegangen. Mit der Einführung des Arzneimittelgesetzes ab 1.1.2014 in Österreich sollte sich dieses Problem aber von selbst lösen.

 Aber wie dem auch sei, der weltweite Einsatz von Api-Life VAR ist der beste Beweis für die gute Wirksamkeit unter verschiedensten klimatischen Voraussetzungen. Der Großteil der Berufsimkereien in  Europa imkert bereits mit ätherischen Ölen. Die Vorzüge sind schon lange erkannt, die endlosen Diskussionen dazu in der Hobbyimkerei werden nur milde belächelt.

SCHLUSSBETRACHTUNG:

Die beschriebenen Vorzüge des Produkts sind bekannt, auch die eventuellen Nachteile. Hier ist die Einfütterung der Bienenvölker zu erwähnen, die Völker nehmen während der Api Life VAR Behandlung nur sehr schleppend Futter ab. Eines soll auch noch klar erwähnt sein: Es gibt kein Produkt das die Varroabekämpfung alleine schafft d.h.die Kombination mit anderen zugelassenen Behandlungsmitteln ist Voraussetzung für den Erfolg.

ImageApi Life VAR Einsatz 

Wissenschaftler der UNI Liebefeld(CH) haben schon vor Jahren geschrieben: „Vielleicht gelingt es uns einmal das chemische Kommunikationssystem der Varroamilbe  genau zu verstehen, dann werden wir auch wissen, wie man dieses stören kann!". Api-Life VAR schlägt genau in diese Kerbe. Wir arbeiten nicht mit Chemie, sondern wir stören nachhaltig mit ätherischen Ölen genau diesen Informationscode der Varroamilbe. Resistenzen sind dadurch nicht zu erwarten (seit 20 Jahren keine Resistenz Erscheinungen). Die Einfachheit und Sicherheit in der Anwendung ist für Bienen und Imker neuester Stand der Technik. Die entscheidenden Vorteile gegenüber der AS sind nicht wegzuleugnen. Die Nachbehandlungen mit Oxalsäureträufelung (Bienenwohl mit ätherischen Ölen) sind sowohl als auch notwendig und vorschriftsmäßig anzuwenden.

IM Hinterhauser Gerhard

IM Fink Matthias    

unterschr.gif

Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. März 2018 )
 
Schlagzeilen
Mit 1. März 2014 ist das neue Salzburger Honiglabor in Betrieb gegangen.
 
Fotogalerie
kirschbaum-kerschham.jpg