Imkergenossenschaft Salzburg

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        Salzburger Imkergenossenschaft reg.Gen.m.b.H.                                    Bernd Dany 
                                                        
ERFAHRUNGEN mit BIENEN -WOHL
                                           von Imkermeister Matthias Fink

   Geschätzte Imkerkolleginnen und Kollegen, liebe Imkerfreunde!

BienenWohl wird 2014 (Mai 2014 !?)in Österreich nach EU-Tierarzneimittel- Gesetz eine Zulassung erlangen! Es wird damit erstmals in einem EU-Land als Arzneimittel für die Bekämpfung der Varroamilbe in Bienenvölkern offiziell vertrieben werden können.Inhaltsstoffe von Original BienenWohl: 1:1 Zuckerlösung , 3,8 % Oxalsäure, 1% Zitronensäure, Alkohole, ätherische Öle.

Aus der Praxis:

Grundvoraussetzung für einen guten Start im Frühjahr ist eine Rest- Entmilbung im Nov.-Dez. des Vorjahrs. Je nach Witterung und Zustand der Bienenvölker kann dies sein zwischen Ende Oktober und Weihnachten. Entmilbungen nach der Wintersonnenwende kommen meiner Meinung nach zu spät. Die Bienen merken die zunehmende Tageslänge und beginnen, wenn  auch nur in kleinen Bezirken, mit dem Brutgeschäft. Damit sind noch vorhandene Milben nicht mehr für uns greifbar.  Für diese Behandlung genügen 6-8ml BienenWohl pro Volk (bei Ablegern genügt die Hälfte). BienenWohl immer vorwärmen auf etwa 30°C und gut durchschütteln.

Um einen eventuellen Frühjahrseintrag an Milben abzufangen kann man eine 3 malige Behandlung im März-April (Saalweidenblüte, bitte hier die genauen Anwendungs- Bestimmungen beachten) im Abstand von 7 Tagen ( an drei Wochenenden) mit BienenWohl - Menge ca.8 ml (Ableger 4 ml) machen.  Diese Behandlung löst einen sehr starken Putztrieb in den Völkern aus, ist aber bei einer ausreichenden und kontrollierten Restentmilbung im Dezember nicht unbedingt notwendig. Durch den verstärkten Putztrieb verschwindet eine etwaige Kalkbrut aus allen Völkern in kurzer Zeit. Bei schwachen Völkern nimmt man nur 3-5 ml, solche Völker sind nach der Behandlung aufzulösen. Im Frühjahr ist auch das Sprühen (auf die Bienen - nicht auf die Waben) von Bienenwohl sehr effektiv und wirkungsvoll.

Alle diese Arbeiten muss man sich je nach Trachtgebiet, Wetterlage und Jahreszeit anpassen, dadurch können vom Zeitablauf her auch beträchtliche Unterschiede sein. Während der Zeit des Honigeintrags darf man grundsätzlich keine Behandlungen vornehmen. Wichtig ist viel bauen lassen und verdeckelte Drohnenbrutwaben entnehmen (die Drohnenbrutentnahme ist mittlerweile in Deutschland von anerkannten Imkern sehr umstritten!). Im Mai entnehme ich jedem Volk   1-3 verdeckelte Brutwaben samt ansitzenden Bienen zur Ablegerbildung, versehe diese mit einer fertigen Weiselzelle aus meiner Zucht. Diese Jungvölker, oder manchmal auch Schwärme, werden dann bis zum Herbst unter langsamer Fütterung und regelmäßiger BienenWohl Behandlung (3-5 ml) aufgebaut und bilden den Grundstock der neuen Völker für nächstes Jahr (immer mit jungen Königinnen, Hauptbehandlung im Juli-August mit Api-Life VAR).

Die BienenWohl Behandlung für Völker die nicht der Honiggewinnung dienen ist während des ganzen Jahres erlaubt und auch sinnvoll. Auf diese Weise kann die Varroapopulation bis Ende Juli nicht zu weit anwachsen. Dieses „nicht zu stark anwachsen lassen" des Varroastandes in den Völkern ist meiner Meinung nach überhaupt die wichtigste Voraussetzung für gesunde Völker im Herbst und Winter.

Wir wissen, dass sich durch die Varroa mittlerweile auch  viele Viren in unseren Völkern vermehren, welche dann in Folge die eigentliche Ursache für das Absterben der Bienenvölker sind. Es können mit Viren befallene Völker bereits mit 1000-2000 Varroen eingehen während  Bienenvölker mit 6000 "gesunden" Milben noch  leben. Virenüberträger ist in allen Fällen die Varroamilbe durch die Saugtätigkeit an den Bienenpuppen. Viren (DWV,ABPV) brauchen erwiesenermaßen die Varroamilbe für eine Massenvermehrung d.h. in aller Regel sind in Völkern mit hohem Milbenbestand auch viele Viren vorhanden. Der darauffolgende massive Bienenabgang oder Totenfall ist für Bienenvölker ein Reinigungsprozess, den allerdings die meisten Völker nicht überleben.

Eine sehr gute biologische Methode ist daher die Entnahme der verdeckelten Brut bei allen Völkern Anfang bis Mitte Juli. Alle Völker mit BienenWohl behandeln und sofort füttern. So sind in einem Arbeitsgang mindestens 90% aller Milben entfernt mitsamt dem ganzen Virenbefall auf diesen Waben. Die nachkommende Winterbrut kann gesund aufwachsen.

Beispiel: Hauptbehandlung nur mit Bienenwohl:

Eine 6 malige Anwendung  ist notwendig von Ende Juli bis Ende August im Abstand von 6 Tagen bei allen Völkern gleichzeitig, während der Auffütterung (15-20ml) - Dauerbehandlung!

Sollte zu dieser Zeit bereits eine unerwartet hohe Milbenpopulation am Bienenstand sein (Fehler vom Vorjahr), vielleicht gibt es auch schon Räuberei, dann kann man nach meiner Ansicht mit BienenWohl allein diese Völker nicht mehr retten. In diesem Zusammenhang muss man wissen, dass bereits angeschlagene Völker mit jeder Behandlung, gleich welcher Art, noch schneller absterben.  In allen Fällen spielen auch hier Faktorenkrankheiten mit (die Brut ist krank, mit Viren verseucht, Nosema). Hier ist eine Kombination mit anderen Behandlungsmitteln (Ameisensäure, Api-Life VAR) notwendig oder aber man entnimmt den Völkern sämtliche verdeckelte Brutwaben (wie beschrieben) und behandelt das restliche Volk mit BienenWohl   (im Sommer 15-20ml, vorgewärmt), füttert gleichzeitig und ergänzt mit hellen Waben. Eine gute junge Königin vorausgesetzt holen solche Völker diesen Brutverlust noch leicht auf und es entstehen gesunde Winterbienen. Immer ist der Zeitpunkt wichtig-wann mache ich was. Diese Methode hat Zukunft.

Da bei jeder Behandlung im August, September (egal mit welchem Mittel) immer Milben übrig bleiben, ist der Varroabefall ab Ende September und im Oktober zu kontrollieren, denn sonst vermehren sich diese Milben, durch die Bruttätigkeit der Bienen bereits wieder. Ich kenne dazu keine bessere und einfachere Methode als die BienenWohl Behandlung im Abstand von 3-4 Wochen mit ca. 8-10ml pro Volk. (1.Okt./15.Okt./1.Nov./15.Dez.). Dabei verlasse ich mich nicht auf Lehrmeinungen, welche behaupten, man soll den natürlichen Totenfall der Milben kontrollieren und danach handeln. Milben zu zählen habe ich mir schon lange abgewöhnt, Flugloch beobachten ist wesentlich wichtiger. Dies hat schon manchen Imker böse überrascht. Der Verflug ist in dieser Zeit enorm groß (stille Räuberei).

Durch diese Anwendungen überlasse ich nichts dem Zufall. Vor allem das Ausräubern von varroageschädigten Nachbarständen bringt eine gewaltige Re-Invasion am eigenen Stand und kann mehrere Wochen andauern bis in den November hinein.

Bei starkem Zuflug von Bienen mit Varroa-Eintrag mache ich zu dieser Zeit Behandlungen im Abstand von 7 Tagen mit 6-10ml BienenWohl, dann allerdings kontrolliere ich die Stockwindel. Auf diese Weise habe ich im Sept.-Okt.2000 jede Woche pro Volk (bei 40 Völkern-1 Standort) ca.500 Stück Varroamilben abgefangen über einen Zeitraum von 8 Wochen, das sind pro Volk ca.4000 Milben nach der Hauptbehandlung (ich habe schon von Imkern gehört die diese Zahlen noch weit übertroffen haben). Alle meine Nachbarn haben in dieser Zeit sämtliche Bienenvölker (45 in Summe) verloren. Meine Völker  haben alle überwintert. Auch ein Zeichen für die große Bienenverträglichkeit von BienenWohl (auf die Menge kommt es an ! ).

Schwanenhals-Anwendung:

Ich kenne keine einfachere, sichere und schnellere Methode als das Träufeln mit dem Schwanenhals. Immer soll die kleine ½ Liter Flasche dazu verwendet werden (die große Flasche ist zu schwer und unhandlich -Gefahr für zu große Menge). Man fährt dazu mit dem Hals durch die Wabengassen und träufelt auf die Bienen, so als wenn man einen Strich mit einem Bleistift machen würde. Dieser Strich kann ohne weiteres schnell gemacht werden, je nach Volksstärke und Jahreszeit. Es gilt der Grundsatz: Je kälter die Außentemperatur und je später die Jahreszeit umso mehr zurückgehen mit der Menge. Das Ganze ist etwas Gefühlssache. Wer sich nicht sicher ist mit der richtigen Menge sollte eine Spritze verwenden. Ich brauche für 30 Völker auf zwei Zargen ca.¼ Liter BienenWohl. Der größte Fehler den man machen kann ist in der kalten Jahreszeit zu viel an Menge einbringen. Wenn die Bienen die Menge nicht mehr verdunsten können fliegen sie stark ab, deshalb: weniger ist mehr.

 Restentmilbung (letzte) im Dezember sollte in der heutigen Zeit selbstverständlich sein, nicht unter 0° bis +5°C Außentemperatur - Menge ca.6-10ml (Ableger ca.3-4ml).Es ist immer gut, wenn man sich für die Behandlungstage im Herbst nach der Wetterlage richten kann, d.h. günstig für die Bienen ist immer ein schöner warmer Flugtag am Tag nach der Behandlung.

 Mit diesem Erfahrungsbericht will ich nur klar machen, dass die Bekämpfung der Milbe sich über das ganze Jahr erstrecken muss und dass man sich eine Betriebsweise bzw. Völkerführung aneignen muss die sich nach dem Rhythmus der Volksentwicklung der Biene zu richten hat. Das heißt im Klartext: ein konsequentes Varroamanagement, die Milbenpopulation muß während des ganzen Jahres unter der Schadschwelle gehalten werden. Dass dies alles mit Arbeit verbunden ist, muss jedem klar sein. Dass dies alles auch mit Geld verbunden ist muss auch klar sein. Wer in der Imkerei bei besten Behandlungsmitteln spart und nicht Rücksicht nimmt auf das Bienenvolk hat für mich nichts begriffen. Die Imkerei muss sich über den Verkauf hochwertigster Produkte rechnen. In meine Betriebsweise habe ich das biologische BienenWohl integriert und bis heute beste Erfolge erzielt.

Die Anwendung ist denkbar einfach ohne Schutzkleidung, ohne Gasmaske, ohne Handschuhe, ohne Verdunster oder sonstiger Einrichtungen und trotzdem sicher für den Anwender und die Bienen.

Auf einen Punkt gebracht:         
-  einfach - sicher - ungefährlich - gut bienenverträglich - rückstandsfrei - keine Resistenzen !

Man muss es einfach nur tun und das Wichtigste - der Honigkunde kann zuschauen. Auch bin ich überzeugt, sind wir als Imker verpflichtet ein einwandfreies und naturbelassenes Produkt zu produzieren. Daher sollen wir auch und vor allem unter diesem Aspekt gesehen, von unseren bisherigen chemischen systemisch wirkenden Mitteln Abschied nehmen. BW wirkt nicht systemisch,  Oxalsäure wird nicht aufgenommen sondern verdunstet im Volk. Die sich bildenden Oxalate werden von den Milben wahrscheinlich über die Haftläppchen an den Beinen gesammelt und dort sozusagen "inhaliert"! Die Varroa stibt an Übersäuerung und Überzuckerung im Blut.

Die Augustbehandlung habe ich mittlerweile mit anderen Produkten (Api-Life VAR) kombiniert, was die Sache noch mal einfacher macht.

 Die Fort - und Weiterbildung diesbezüglich ist meiner Meinung nach in der Imkerei  eine Existenzfrage. Wissen in Verbindung mit viel Erfahrung und einem gewissen Instinkt einsetzen, gegenseitige Offenheit, Fehler eingestehen und korrigieren, Erfolge einander mitteilen müssen wir uns angewöhnen zum Wohle der Imkerei im ganzen Lande. Wohlgemerkt: dies ist meine Behandlungsweise die in allen Bereichen abänderbar ist und die jeder Imker für sich und sein Trachtgebiet anpassen muss, eine generelle Empfehlung für den Erfolg der Varroabekämpfung kann es nicht geben. Ich glaube jeder Imker muss hier seinen eigenen Weg finden und seine eigene Strategie perfektionieren. BienenWohl ist mir eine große Hilfe ohne nennenswerten großen zusätzlichen Arbeitsaufwand und nicht mehr wegzudenken in der Bekämpfung der Milbe.

Durch den großen weltweiten Erfolg mit diesem Präparat sind mittlerweile bereits Nachahmungen auf dem Markt die alle den Wert von BienenWohl nicht erreichen. Daher auch acht geben auf die Marke: Original Dany`s BienenWohl.

Resistenzen sind bislang nicht bekannt, nach fachlicher Auskunft auch nicht zu erwarten. 

Dieser Bericht basiert auf langjährigen Erfahrungen (seit 16 Jahren) meinerseits und nicht auf wissenschaftlichen Grundlagen. Die Erfahrungen sind nicht als Anweisung zu verstehen und erhebten keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich wünsche  guten Erfolg und besonders viel Freude bei und mit 

Unseren Bienen  unterschr.gif                                 

IM Matthias Fink  (bewirtschaftet 90 Bienenvölker in Frankenbeuten),
                                          

 

„Chemische Mittel haben noch nie einen Schmarotzer besiegt"  

 (Erkenntnisse aus der Praxis mit Oxalsäurebehandlungen in Träufelform von Imker Erhard Krösche aus Wolfsburg)

 Seit Anfang der 90er Jahre imkern wir in Wolfsburg in Begleitung eines bekannten Lebensmittellabors mit der Oxalsäure- Träufelmethode. Da uns bis zum heutigen Tag kein einziger Wissenschaftler, auch nicht der in jüngster Zeit plötzlich aufgetauchte Hersteller und Vertreiber „Bio Vet AG Andermatt - Oxurvar CH", die Wirkungsweise von Oxalsäure am bzw. im Bienenvolk erklären kann (jüngste Nachfrage: 27. September 2008 in Appenzell - Imkerkongress), erlaube ich mir, einige grundsätzliche Erkenntnisse aus der Praxis zu Papier zu bringen, denn was in der Imkerei funktioniert, sollte an alle weitergegeben werden.

Wirkungsweise:     Jede klebrige Substanz hinterlässt einen Film und somit Mikrospuren im Haarkleid der Bienen. Hieraus lässt sich auch die mehrtägige Wirksamkeit von 5-6 Tagen und länger bei richtiger Zusammensetzung der Oxalsäure-Mixtur ableiten. Die Mixtur setzt sich aus 3,5%-iger Oxalsäure sowie Zitronensäure, Eukalyptus, ätherischen Ölen, Alkohol, Propolis, Zuckerlösung und einem Zusatz, der eine Kristallbildung verhindert, zusammen. Die Fremdstoffe im Pelz der Bienen werden der blinden und auf Geruch reagierenden Milbe zum Verhängnis. Insbesondere werden von der Zitronensäure ständige Putzbewegungen angeregt. Die Wirkung verändert die Milbe-Wirt-Beziehung. Die Milbe sucht nach einem neutralen Wirt, kann dabei keine Nahrung mehr aufnehmen und fällt kraftlos ab. Sie ist danach lebensunfähig. Einige weitere Erkenntnisse die jeder Imker in das Behandlungskonzept einbeziehen sollte, die Milbe benötigt grundsätzlich nach dem Schlüpfen einen mehrtägigen Reifungsfraß auf einer Ammenbiene bis zur endgültigen Reife. In dieser Zeit und nur in dieser Zeit haben wir Imker die Möglichkeit, die Milbe erfolgreich zu erfassen, unabhängig von der Trachtzeit. Die Unmöglichkeit, ein Bienenvolk von der Milbe zu befreien, macht ein Umdenken erforderlich. Das heißt also wir müssen unsere Betriebsweise auf die Milbe-Wirt-Beziehung einstellen, sonst haben wir keine Chance außer einer harten Chemie mit der Milbe klarzukommen. Nur wer den Gegner und dessen Verhalten kennt, kann mit ihm fertig werden. 

Das heißt aber auch: Schluss mit der Verdummung der Imker. Aussagen wie z.B. zweimal Oxalsäure ist einmal zu viel, zeugen von keinen soliden Tests mit Oxalträufelbehandlungen. Genauso unqualifiziert ist die Aussage, Oxalsäure nur im November oder Dezember anzuwenden. Auch die empfohlene Anwendungsmenge einiger Wissenschaftler von 50-70 ml pro Behandlung zeigen, dass keine soliden Erprobungen und Auswertungen zugrunde liegen. Ein Behandlungsmittel - egal welcher Herkunft - wirkt nur in einem aktiven Volk bis November „optimal", also im Dezember, Januar nur mäßig. Auch die Zusammensetzung der Mixtur ist sehr wohl durchdacht und auf die Milbe-Wirt-Beziehung abgestimmt. Insbesondere muss beachtet werden, dass die Oxalsäure in sehr unterschiedlicher Qualität im Handel angeboten wird und hierdurch mangelhafte Erfolge auftreten können. Unsere Bienenverluste liegen seit ´zig Jahren unter 2 %, auch in den Jahren 2003 bis 2012. Dieses Konzept hat sich ohne Einschränkung in der Praxis bewährt. 

Kleine Dosierungen von 10-12 ml pro Behandlung reichen vollkommen aus - aber immer zum rechtzeitigen Zeitpunkt. Erfolgreiche Maßnahmen gegen die Milbe gelingen nur bei mehr Beachtung der Milben-Biologie. Kein Tier in der gesamten Nutztierhaltung wird mit einem Parasiten allein fertig. Bei jeder Gattung muss der Tierhalter mit begleitenden Maßnahmen Abhilfe schaffen und zwar ganz „dosiert" und gezielt. Vor allem im Anfangsstadium, in unserem Falle sobald die Pollen im Frühjahr eingetragen werden, um auch hier Rückstände in der Nahrungskette zu vermeiden. Meine Ausführungen basieren auf der Originalmixtur „Bienenwohl", welches in Österreich seit Jahren zugelassen ist. Rückstände sind bei dieser Form der Behandlung nicht vorhanden und daher auch nicht nachweisbar.

                                                Erhard Krösche , Veterinär                   
 
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